1. Advent 2023 - Der aktuelle Kirchengemeinderat wird gewählt.
Seitdem tagen die zehn gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Kirchengemeindemitglieder in der Regel einmal im
Monat für mehrere Stunden mit den Pastores, um die Geschicke der Kirchengemeinde zu beschließen:
• Angebote in der Gemeindearbeit und Themen-Gottesdienste.
• Konzeption und Prüfung der Konfirmandenarbeit.
• Jugendarbeit.
• Finanzen: Haushaltsplan und Haushaltrechnungen.
• Personalangelegenheiten.
• Gebäude und Liegenschaften. Friedhöfe.
• Verträge und Kooperationen.
• Anliegen und Anfragen aus der Gemeinde.
• Ein– und Austritte. Umgemeindungen.
Inzwischen sind es 30 Sitzungen. Dabei wird der Kirchengemeinderat (KGR) unterstützt von den Mitgliedern der Kreissynode, die zur Kirchengemeinde gehören sowie in
den verschiedenen Unterausschüssen von weiteren ehrenamtlichen Menschen, die sich gerne in der Kirchengemeinde verantwortlich zeigen möchten: Im Liegenschaftsausschuss, Kirchbauausschuss und im
Ausschuss für Gemeinde und Öffentlichkeit. Wir freuen uns, wenn Sie uns mit Ihrer Expertise gerade in den Bereichen Bau und Finanzen unterstützen möchten! Melden Sie sich gerne im Kirchenbüro oder
bei den Pastores. Die Sitzungen des Kirchengemeinderates sind in der Regel öffentlich (außer in Tagesordnungspunkten, in denen Personalien besprochen werden) und finden am zweiten Mittwoch eines
Mo-
nats um 19.00 Uhr im Gemeindehaus statt.
Aktuell beschäftigen wir uns vor allem mit Baufragen:
• Die Ausschreibungen für die Arbeiten an der St. Severin Kirche sind vorbereitet und die Angebote sollen über den Winter eingeholt werden, damit wir nach der
Frostperiode aktiv werden können. Fragen hinsichtlich des Heizkonzeptes werden abgestimmt sowie weitere Detailfragen. Der Architekt versichert, dass der Zeitplan eingehalten werden kann und die
Eröffnung für Weih- nachten 2026 weiterhin angedacht ist.
Die Dachsanierung und Renovierung des Anbaus ist abgeschlossen.
• Ein großes neues Thema sind die notwendig gewordenen Arbei-
ten am Gemeindehaus im Propst-Treplin-Weg. Das Dach muss
dringend saniert werden. Auch die Heizung ist in die Jahre ge-
kommen. Die Finanzierung muss geprüft werden und auch hier
muss ein Heizkonzept überlegt werden.
• Die Altarwand in der St. Johannes Kirche Gokels bekommt bis
zum Weihnachtsfest einen neuen Anstrich.
• Der Jugendraum sowie der Ausgaberaum des Hademarscher Tisches sind neu eingerichtet und mit Beschattungssystemen ausgestattet worden.
Wir bedanken uns bei allen, die uns mit Rat und Tat sowie finanziell unterstützen. Die uns zur Seite stehen, wenn wir Hilfe brauchen.
Bei allen, mit denen wir vertrauensvoll zusammenarbeiten.
Bei denen, die uns ihr Vertrauen schenken.
Bei denen, die diese Kirchengemeinde gestalten und „Glauben leben“! Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr 2026 mit Ihnen und euch mit vielen Gesprächen in
unseren Gebäuden und überall da, wo wir uns treffen und begegnen!
Friedhof Hademarschen
Neue Themenbestattungen und Ausstattung
Kindergartenneubau für Hanerau-Hademarschen
Die Kirchengemeinde ist sich mit der Kommune Hanerau-Hademarschen einig geworden, dass der neue große Kindergarten auf der Freifläche am Friedhof in der
Verlängerung an den Spielplatz der kommunalen KiTa errichtet werden kann. Das etwa 4.500 Quadratmeter große Gelände wird seitens der Kommune im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrags übernommen.
Zusätzlich führt die Kommune den Pachtvertrag der alten Friedhofsgärtnerei Thede weiter und kann nun mit der Überplanung des Geländes für KiTa, Parkplätze und Zuwegung beginnen. Die Zufahrt zum
Friedhof von Seiten der Bergstraße bleibt den Besuchern weiterhin erhalten.
Neue Friedhofssatzung
Wieder liegen aufregende und fordernde Monate hinter uns, auch hinter dem Kirchengemeinderat. Ganz viel haben wir uns mit Friedhofsfragen beschäftigt. Zum ersten
Mal sind wir auf unserem Friedhof in die roten Zahlen geraten. Bisher haben wir alle wirtschaftlich schwierigen Zeiten durch eine gut gefüllte Friedhofsrücklage ausgleichen können. Allerdings ist
diese nun durch die nachhaltigen Veränderungen der Bestattungskultur aufgebraucht. Auch die allgemeinde Teuerung macht vor unseren Friedhöfen nicht halt. In allen anderen Gemeinden rund um uns herum
ist die Rücklage längst aufgebraucht gewesen. Das ist schon viele Jahre so. Heutzutage wird einfach nicht mehr soviel Platz auf den Friedhöfen gebraucht, vor allem durch die massive Zunahme von
Urnenbestattungen. Waren es vor 20 Jahren nur 10 Prozent Urnenbestattungen sind es heute bereits 90 Prozent. Die Flächen unserer Friedhöfe müssen jedoch weiterhin gepflegt werden.
Zwei Maßnahmen haben wir daher ergreifen müssen:
Zum einen sind zum 1.1.2022 nun die Friedhofsgebühren um 15 Prozent erhöht worden. Zum letzten Mal war 2019 die Gebührensatzung moderat angepasst worden,
was leider nun nicht mehr ausreicht.
Zum Zweiten haben wir an die Kommunen den Antrag auf Defizitübernahme bzw. Kostenbeteiligung gestellt, da das Friedhofswesen in Deutschland grundsätzlich
staatliche Aufgabe ist und zur sogenannten Daseinsvorsorge gehört und in der Regel auch von der öffentlichen Hand finanziert werden sollte. Die kommunen haben diesem Antrag stattgegeben und werden in
Zukuft das Defizit tragen.
Nur noch ein Pastorat für Hademarschen
Der Kirchengemeinderat hat in seiner ersten Sitzung nach dem Corona-Lockdown nach monatelangen Beratungen eine richtungsweisende Entscheidung getroffen. Da leider für die Zukunft nicht mehr damit
zu rechnen ist, dass eine zweite volle Pfarrstelle für die Kirchengemeinde erhalten werden kann, muss die Kirchengemeinde auch nur noch ein Pastorat vorrätig halten. Bisher sind es drei. Eines
der beiden bisherigen Pastorate soll daher veräußert werden.
Deswegen sind die Pastorate in der Kaiserstrasse und im Schwalbenweg verkauft worden
Das Pastorat im Lüttenkamp 14 ist nun das einzige Pastorat.
Die Sanierung der beiden alten Pastorate hätte die finanziellen Möglichkeiten unserer Gemeinde überschritten.
Hoffnungsläuten wird der Alltag – neue Läuterordnung für Hanerau-Hademarschen
In der Passionszeit forderte die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland alle evangelischen Kirchengemeinden in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein auf, jeden Mittag um
12.00 Uhr die Kirchenglocken zu läuten, als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit. „Halte inne, denk an das, was dich tröstet und stärkt. Bitte für die Menschen, die Kraft brauchen!“
In einigen Gemeinden stieß dieses Ansinnen auf Unverständnis, da in vielen Gemeinden das Angelusläuten zu Mittag gute und alte Tradition ist, genau wie das Läuten zu Arbeitsbeginn um 8.00 Uhr und am
Abend um 18.00 Uhr.
In unserer Gemeinde hat sich der Ausschuss für die Gemeinde- und Öffentlichkeitsarbeit lange mit dem Thema beschäftigt und nun dem Kirchengemeinderat eine neue Läuteordnung vorgeschlagen, angelehnt
an die bisherige Tradition der Kirchengemeinde Hademarschen. Und diese ist nun auch beschlossen worden.
Die große Neuerung ist das tägliche, mittägliche Läuten um 12.00 Uhr für drei Minuten am Glockenturm in Hanerau-Hademarschen. Ansonsten wird weiterhin am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr geläutet, am
Sonnabend um 17.00 Uhr (Einläuten des Sonntags), immer fünf Minuten vor dem Beginn von Gottesdiensten im Gemeindehaus in Hademarschen und in der St. Johannes Kirche in Gokels. Zusätzlich bei
Beerdigungen während des Trauerzuges bis zum Absenken des Sarges oder der Urne, zum Jahreswechsel und zu besonderen Anlässen (wie Gefahr). Bis zum Erwerb der geplanten 2.Glocke wird nicht zwischen
großem und kleinem Geläut unterschieden. Der Uhrenschlag, der seit langer Zeit schon nicht immer exakt erklingt, soll durch Erwerb einer neuen Hauptuhr, die dann ihr Signal über das neue
Glasfaserkabel erhält, in Zukunft wieder zum exakten Zeitpunkt erfolgen.